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    OBC: Lorca mit einer symphonischen Seele

    Barcelona. Auditori. 22-11-2021.

    Sinfonie von Barcelona und National von Katalonien.

    Dirigent: Josep Caballé Domenech. Mezzosopran: Lydia Vinyes-Curtis. Sänger: Pere Martínez. Pianisten: Carles Marigó und Marco Mezquida.

    Werke von Palomar und Prokofjew.

    Nach anderthalb Jahren Arbeit in Berlin, der Stadt, in der er seit acht Jahren lebt, hat der katalanische Komponist Enric Palomar ein großes symphonisches Triptychon für zwei Klaviere, zwei Sänger und ein Orchester zusammengestellt, Three Dark Loves, basierend auf dreien Gedichte von Federico Garcia Lorca. Seine Uraufführung in einem Auditori mit vielen leeren Plätzen war unter der fachkundigen Leitung des katalanischen Regisseurs Josep Caballé Domenech – übrigens ebenfalls in Berlin ansässig – an der Spitze des Barcelona Symphony and National of Catalonia (OBC ) und vier bemerkenswerte Solisten.
    (…)Caballé Domenech hatte Recht in der Dynamik und Präzision einer vielleicht zu langen Partitur (sie dauert fast 50 Minuten), aber intensiv, mit Höhepunkten der Leidenschaft, frenetischen Rhythmen, lyrischen Rückstauen und im Orchester entfesselten Gewaltepisoden.
    Nach den Echos der klassischen Tragödie aus Lorcas Welt kamen im zweiten Teil die Lichter einer anderen Liebe, bereits süß und glücklich, die in Sergej Prokofjews großartigem Ballett Aschenputtel, basierend auf der klassischen Erzählung von Charles Perrault, erstrahlt. Die Partitur, von der eine Suite angeboten wurde, ist ein Wunderwerk der Orchesterkunst, der melodischen Inspiration – sein großer Walzer ist wunderbar – und der Klangfarbenphantasie, der Caballé Domenech Charme und Brillanz verlieh.

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